Der Schule auf den Zahn gefühlt

Erstmals versuchte man über eine Rating-Konferenz, Meinungen und Beurteilungen zur Schule von den Eltern einzuholen. Der Versuch ist gut angekommen, die Teilnehmer äusserten sich durchwegs positiv.

Im Jahr 2013 wurde unsere Primarschule vom Amt für Unterricht des Kantons Luzern evaluiert. Als Folge davon wurden von der Schulleitung und vom Lehrerteam zwei Entwicklungsempfehlungen übernommen, man wollte den Austausch zur Beurteilungspraxis im Team intensivieren und die Begabungs- und Begabtenförderung wirkungsvoller umsetzen.

Mit internen Fortbildungen und pädagogischen Teamsitzungen hat sich in den letzten zwei Jahren die Lehrerschaft dem Thema „Beurteilung“ gewidmet und auch ein neues Konzept zur Begabungs- und Begabtenförderung wurde ausgearbeitet und umgesetzt.
Um die Wirksamkeit dieser Massnahmen zu überprüfen, mussten jetzt Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrpersonen in einem Fragebogen Stellung beziehen. Bei den Eltern hat man aber auf eine breite Umfrage mit Auswahlantworten verzichtet und ist einen neuen Weg gegangen.

Diskussion in Kleingruppen
Stattdessen wurde eine kleine Gruppe von Eltern ausgewählt und gebeten, an einer Rating-Konferenz teilzunehmen. Im Fokus standen Eltern, von denen mehrere Kinder in verschiedenen Stufen die Schule besuchen. Nur ein Elternteil durfte teilnehmen.

Vier Männer und vier Frauen trafen sich dann Ende Januar an einem Abend im Schulhaus zu dieser Konferenz. Zwar mussten sie zuerst auch einen Fragebogen ausfüllen, dieser wurde aber sofort ausgewertet und die Resultate den Teilnehmenden vorgelegt. Um allen Gelegenheit zu geben, wirklich zu Wort zu kommen, wurde dann in zwei Vierergruppen unter Leitung einer Lehrperson über die Ergebnisse diskutiert. „Ich war erstaunt, dass andere Mütter oder Väter die Lehrpersonen ganz anders wahrnehmen als ich“, stellte eine Teilnehmerin abschliessend fest und ein Vater ergänzte: „Es ist die Vielfalt der Meinungen, die mich beeindruckt hat und genau das habe ich so wertvoll gefunden.“ Die Schulleiterin Elsbeth Strobel zeigte sich mit dem Ergebnis ebenfalls sehr zufrieden. „Sie haben mitgeholfen, dass wir an unserer Schule nicht stehen bleiben, sondern uns laufend entwickeln können und ganz sicher werden Ihre vorgebrachten Anliegen an unserer Schule Ernst genommen“, meinte sie abschliessend zu den Teilnehmenden.

Die Ergebnisse der Ratingkonferenz werden nun an einer Teamsitzung den Unterrichtenden vorgestellt und anschliessend werden Massnahmen in die Wege geleitet.

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Scharfe Dopingkontrolle

Wie immer wurde die Schulfasnacht ganz von den Kindern gestaltet. Das Thema dieses Jahr war „Sport“ und bot allen Beteiligten viel Spass.
„Fit und Zwäg“ lautet das Jahresmotto der Grepper Schule und das Fasnachtsthema „Sport“ passte genau dazu. Der Grepper Schülerrat hatte es aus Vorschlägen aus den Klassen ausgewählt und wie üblich blieb die ganze Organisation der Schulfasnacht ganz in Schülerhand.

Jede Klasse durfte am Freitagmorgen vor den Fasnachtsferien zwei Stände mit Spielen bereitstellen und nach einem gemeinsamen Start in der Turnhalle herrschte bald ein fröhliches Treiben in den Schulhausgängen. Wer Lust hatte, konnte mit Bällen auf das Mohrenkopfkatapult werfen, sich durch das Gruselkabinett schlängeln, Büchsen werfen oder sich im Boxring messen.

Aktive Eltern
Aber aufgepasst, am Schulhauseingang wartete anschliessend die scharfe Dopingkontrolle, die jedem Fasnächtler ein Haar abzwickte. „Mir hat so gut gefallen, dass die Kleinen sich gefürchtet haben, wenn ihnen ein Haar ausgerissen wurde, mir hat das aber nichts ausgemacht. Ich war sogar dreimal dort, denn man bekam nach der Dopingkontrolle etwas zum Naschen“, meinte der achtjährige Levin, der sich von den bösen Gestalten in den weissen Kitteln nicht beeindrucken liess.

Es war eine Gruppe maskierter Eltern die sich als Doping-Kontrolleure eingeschlichen hatten. Diese wurde dann abschliessend auch als bestes Sujet prämiert und erhielt einen besonderen Applaus. Der Auftritt von maskierten Eltern an der Grepper Schulfasnacht stellt jedes Jahr eine echte Bereicherung dar und findet bei den Kindern und Lehrpersonen viel Anerkennung.


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Die Elterngruppe „Dopingkontrolleure“ sorgte für einigen Wirbel an der Grepper Schulfasnacht.

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Gutgelauntes Lehrerteam.

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Natürlich darf der FC Bayern-Fan nicht fehlen.

 

Basisstufe wird Erfolgsmodell

Kindergärtler, Erst- und Zweitklässer gehen bei uns seit diesem Schuljahr gemeinsam in derselben Klasse zur Schule. Nach acht Monaten Unterricht ziehen Eltern, Lehrpersonen und Behörden positive Bilanz.

Gleich an drei Halbtagen hatten Erziehungsberechtigte Ende April Gelegenheit, ihre Sprösslinge im Unterricht der Basisstufe zu beobachten. Nachdem gut zwei Drittel des Schuljahres vorbei sind, wollte man einen vertieften Einblick in den Schulalltag gewähren. Auf Grund der Feedbacks lässt sich jetzt auch ein erstes Fazit ziehen, ob der Wechsel zur neuen Schulform erfolgreich verlaufen ist:

Frau Raffaela Durrer hat drei schulpflichtige Kinder an unserer Schule. Ihr ältester Sohn hat die Unterstufe so durchlaufen, wie das früher die Regel war, also zuerst den Kindergarten und dann die erste und zweite Klasse besucht. Der mittlere Sohn hat nach der ersten Klasse in die Basisstufe gewechselt und der Jüngste wurde erst jetzt mit dem Wechsel zur Basisstufe eingeschult. „Für mich ist es sehr interessant, weil ich mit meinen Kindern alle Varianten erlebt habe“, meint sie und bevorzugt klar das Modell Basisstufe. „Ich kann nur viel Positives sagen, die Kinder gehen sehr motiviert in die Schule und der mittlere Sohn schätzt, dass er sehr selbstständig arbeiten kann. Er macht auch Zuhause freiwillig etwas, auch über das Wochenende oder über die Ferien. Das könnte er nicht, wenn er nicht mit Plänen arbeiten würde. Die Jüngeren profitieren sehr viel von den Älteren, alle Regeln werden übernommen und nachgelebt, das gibt auch eine Entlastung für die Lehrpersonen. Diese erlebe ich sehr offen den Kindern und den Eltern gegenüber. Wir sind immer sehr gut informiert, was läuft.

Offene Kommunikation
Cornelia Arnet wurde erst bei ihrem jüngsten Kind mit dem Modell Basisstufe konfrontiert und hatte zu Beginn schon noch Probleme geortet: “Das Angebot war zu gross und zu offen für die Kleinen, diese waren überfordert und haben sich nicht so gut zurechtgefunden“, erinnert sie sich, fügt aber sofort an, „ich bin mit meiner Kritik aber auf offene Ohren gestossen und das hat sich sehr zum Positiven verändert. Die Kinder werden jetzt viel besser geführt. Für mich stimmt das jetzt so. Der Unterricht in der Basisstufe ist nicht frontal, die Kinder sind mehr in Bewegung, kommen zum Lehrer und holen sich Unterstützung. Die Lehrpersonen haben den Lernprozess der Kinder im Auge und ich habe keinen Zweifel daran, dass die Unterrichtsziele erreicht werden.“

Zufriedene Schulleitung
Es ist keineswegs selbstverständlich, dass der Wechsel zur Basisstufe so ruhig verlaufen ist. In Meierskappel beispielweise wurde nach wenigen Jahren auf enormen Druck der Eltern wieder ins alte System zurückgewechselt. Unser Schulleiter David Stephan sieht den Hauptgrund für den gelungen Einstieg vor allem in der guten Kommunikation: „Wir konnten die Eltern gut mitnehmen auf den Weg. Es hat wenig kritische Stimmen gegeben, die haben sich gemeldet und wir haben die Probleme ausdiskutiert.
Dann haben wir uns auch sehr gut darauf vorbereitet. Das Team war bereits ein Jahr vor dem Start gesetzt, hat sich weitergebildet und langfristig geplant. Zudem haben auch die Veränderungen an der Infrastruktur gut gekappt. Da wäre auch die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Gemeindevertreter Silvio Rapelli und dem Schulhausabwart Patrick Kurmann zu unterstreichen. Diese haben dafür gesorgt, dass der Umbau am Schulhaus ruhig und fristgerecht durchgeführt werden konnte.“


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Externe Schulevaluation

Die externe Schulevaluation stellt in den teilautonomen Schulen im Kanton Luzern eine vergleichbar gute Schul- und Unterrichtsqualität sicher und trägt zu einer wirkungsvollen Qualitätssicherung und -entwicklung bei. Dabei stärkt und unterstützt die Schulevaluation die Lehrpersonen, die Schulleitungen und die Schulbehörden in ihrem Bemühen um eine gute Schul- und Unterrichtsqualität. Die externe Evaluation versteht sich als Partner der Führungs- und Qualitätsverantwortlichen und vermittelt den Schulen rund alle 5 Jahre eine professionelle Fremdbeurteilung, welche der Schule als Grundlage für die weiteren Entwicklungsschritte dient.

Bericht: Externe Evaluation Schule Greppen pdf

Einführung der Basisstufe an der Primarschule in Greppen

Pressebericht pdf

Dipp, Bretzel oder Mozarellaspiessli

Einmal pro Woche können sich Kinder an unserer Schule am Pausenkiosk verpflegen. Das Angebot stösst auf viel Interesse und wird das ganze Schuljahr durchgeführt.

Jeweils am Donnerstag müssen die Grepper Mütter ihren Kindern kein Znüni einpacken. Dann verpflegt man sich am Pausenkiosk. Seit diesem Schuljahr gibt es an der Schule regelmässig den Pausenkiosk und dieser wird von den Kindern auch selbst organisiert. Von den Sommer- bis zu den Herbstferien waren es die Viertklässler, die jeweils die Angebote herrichteten. Sie haben auch die Strukturen geschaffen, damit die Organisation einfach zu bewältigen und auch Kindergartenkinder profitieren können. Es war die Vierklässler David und Timo, die mit der Idee kamen, ein Abo anzubieten. So konnte man sich für den Pausenkiosk anmelden und jeweils im voraus zwischen zwei Menüs auswählen. Das erspart viel Aufwand, weil die Kinder die Sachen bereits bestellt und bezahlt haben.

Reiches Angebot
Auch die Menüvorschläge kamen von den Viertklässlern. Natürlich wollte man gesunde Kost anbieten. Viel Obst und Gemüse war dabei und das führte dann zu Menüs wie „Peperonischnitz mir Hüttenkäse“ oder „Philadephiabrot mit Tomate“. Zu aufwändig durften die Menüs aber nicht sein, denn bis zur grossen Pause mussten die über 50 Menüs bereit sein. Nur ausnahmsweise durfte mal gesündigt werden, der Knüller waren die gebratenen Mandeln und die Bretzel, da durfte man aber auf die Mithilfe von tatkräftigen Müttern zählen.

Projekt eingegeben
Die Dienststelle Gesundheit des Kanons Luzern unterstützt solche Projekte die Kindern gesunde, frische und saisonale Zwischenverpflegung anbieten. Besonders in einer Zeit, da viele Kinder kein Frühstück mehr essen, ist ein vollwertiger Znüni in der Schule eine wichtige Sache. Er liefert dem Körper und dem Gehirn die nötige Energie, um wach und aufmerksam in der Schule zu arbeiten. Die Grepper Schule wird der Fachstelle Gesundheitsförderung einen Antrag stellen und hofft auf einen Unterstützungsbeitrag des Kantons, der dafür Gelder bereit gestellt hat. Nach den Herbstferien wird der Pausenkiosk von der 5./6.Klasse weitergeführt.

 

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Viel Rüstarbeit beim Präparieren der Menüs

 

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Alles bereit, jedes Menü ist angeschrieben

 

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Kein Gedränge, jeder hat schon bezahlt und kann sein Menü nehmen

 

Klein, aber fein – so lässt sich die Schulbibliothek Greppen beschreiben. Regelmässig wird unsere Bibliothek mit neuen und spannenden Büchern und CD's erweitert. Dieses Schuljahr werden neu Bücher in Englisch und Französisch angeschafft, so dass auch die Fremdsprachen nicht zu kurz kommen. Ein Besuch lohnt sich immer wieder.

Öffnungszeiten:
Neu wird die Bibliothek nicht mehr vor Schulbeginn am Morgen oder am Nachmittag geöffnet, sondern ein individueller Besuch wird von jeder Klassenlehrperson regelmässig eingeplant und durchgeführt.

Regeln für die Ausleihe:

  • Maximal zwei Bücher oder CD's für zwei Wochen
  • Auch über die Ferien dürfen Lektüren und CD's ausgeliehen werden
  • Bei Verlust des Mediums müssen CHF 20.00 bezahlt werden
  • Bei Beschädigung eines Mediums erfolgt eine Meldung an die jeweilige Klassenlehrperson
  • Alle ausgeliehenen Medien müssen jeweils vor Beginn der Sommerferien retourniert werden

Momentan haben wir keine offene Stelle.